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05.01.2022

 Winterwartungspflicht 2022

Winterdienst

Ganz schön glatt haben Sie es hier!
Trotz Klimawandel und Erderwärmung gibt es ihn noch – den Winter. Glatteisunfälle mit teilweise schweren Verletzungen können die Folge sein. Da kommt schnell die Frage auf, wie konnte es dazu kommen und wer ist eventuell dafür verantwortlich und muss für den Schaden aufkommen?!
Grundstückseigentümerinnen und Grundstückseigentümer haben dafür Sorge zu tragen, dass Geh- und Radwege vor ihren Grundstücken von Schnee und Eis befreit werden. Auch bei überfrierender Nässe müssen die Geh- und Radwege sicher benutzbar sein.
Zudem sind Grundstückseigentümerinnen und Grundstückseigentümer verkehrssicherungspflichtig. Unter Verkehrssicherungspflicht wird die Pflicht zur Sicherung vor Gefahrenquellen verstanden. Wird dieser Pflicht nicht nachgekommen, können unter Umständen privatrechtliche Schadensersatzansprüche entstehen. Versäumnisse können auch mit einem Bußgeld geahndet werden; bei Nichtbeachtung kann sogar eine kostenpflichtige Räumung angeordnet werden.
Streuen und räumen Sie daher lieber einmal mehr!
Die Stadtverwaltung appelliert deswegen an alle Betroffenen, dieser Pflicht nachzukommen. Bei Glatteis sind die Gehwege mit abstumpfenden Stoffen (wie z. B. Granulat oder Sand) abzustreuen. Nach 20 Uhr entstehendes Glatteis ist werktags bis 7:00 Uhr, sonn- und feiertags bis 9:00 Uhr des folgenden Tages zu beseitigen. Bei Schneefall und Glättebildung in der Zeit von 7:00 – 20:00 Uhr sind unverzüglich nach Beendigung des Schneefalls bzw. dem Entstehen der Glätte Schnee zu räumen und Glätte zu beseitigen. Die Gehwege sind in einer Breite von 1,50 m von Schnee und Glätte freizuhalten. In Fußgängerzonen bzw. verkehrsberuhigten Zonen/Bereichen ist beim Winterdienst von den Grundstückseigentümerinnen und Grundstückseigentümer ein Streifen von 1,50 m Breite -  gemessen von der jeweiligen gemeinsamen Grenze zwischen den anliegenden Grundstücken der öffentlichen Verkehrsfläche - zu räumen und zu streuen.
Die Verwendung von Streusalz oder sonstigen auftauenden Stoffen ist grundsätzlich verboten; ihre Anwendung ist nur er¬laubt:
•    in besonders begründeten klimatischen Ausnahme¬fällen, wie z.B. bei Eisregen
•    auf Treppen, Rampen, Brücken, Auf- und Abgängen, Gefällstrecken oder auf ähnlichen Gefahrenstellen
Schnee bitte nicht mit Salz auftauen! Es entsteht dann Schneematsch, der noch gefährlicher ist.

Nähere Erläuterungen entnehmen Sie bitte der Straßenreinigungssatzung der Stadt Glückstadt unter www.glueckstadt.de/ortsrecht/. Für Rückfragen steht Ihnen Herr Block telefonisch unter (04124) 930 131 oder per E-Mail unter r.block@glueckstadt.de zur Verfügung.

gez. Biel
Bürgermeisterin